Hello again!
Nach langer Abstinenz habe ich mich nun mal wieder aufgerafft..und ja..was soll ich sagen..es geht mir jut!
Wie bereits erwartet geht hier mittlerweile alles seinen mehr oder weniger gewohnten Gang..! Auf der Arbeit habe ich nicht wirklich viel zu tun, bin aber trotzdem abends total fertig mit den Nerven, sodass ich lieber nicht nicht drueber nachdenken will, wie es mir erst geht, wenn ich mal wirklich anspruchsvollere Sachen machen muss. Nun denn..dauert hoffentlich noch ein bisschen bis dahin!
Ansonsten ist es wohl ein bisschen langweilig detailliert zu berichten, was ich sonst so getrieben hab. Shoppen war ich noch "so richtig", irgendwie bin ich zu geizig weil mein ganzes Geld irgendwie fuer die ganze Zugfahrerei draufgeht.. Aber naja..baald bekomme ich mein Geld und naechstes Wochenende gehts ab! Ich werde wahrscheinlich ins Westfield Stratford fahren, das ist ein Shopping Center das erst vor 2 Wochen aufgemacht hat..und in Stratford ist auch das olympische Dorf. Hier sind ja naechstes Jahr die olympischen Spiele, vllt ist es dann mal gar nicht so uninteressant auszuchecken, wie es da aussieht.
Tjoa, was sonst?! Mein Tag sieht so aus, dass ich morgens um halb 7 aufstehe, schnell unter die Dusche huepfe und 7.15 dann das Haus verlasse. Manchmal habe ich jedoch die grosse Freude, die Kinder schon an meinem Bett stehen zu haben, weil sie sich ja sooo freuen dass sie schon frueh wach sind. Und ich freu mich natuerlich noch viel viel mehr! Hust, hust..
Auf dem Weg zur Bushaltestelle sehe ich dann meistens schon einen der beiden Busse, mit denen ich morgens zum Bahnhof fahre, und lege dann den ueblichen Spurt ein. Mittlerweile bin ich so geuebt darin, dass ich sogar schon weiss, ab welchem Punkt ich den Bus noch kriege und wo ich mir nicht mal mehr die Muehe machen muss loszurennen. Am Bahnhof angekommen ist es bestenfalls so, dass ich mein Ticket immer schon am Tag zuvor gekauft hab, weil die Schlange am Ticketschalter in der Regel unendlich lang ist. Manchmal ist das jedoch nicht so und ich darf mich in ebenjene Schlange einreihen. Fuer die zusaetzliche Challenge ist es dann noch immer so, dass der Automat keine meiner Karten akzeptiert, sodass ich dann irgendwann zwar irgendwann ganz vorne in der Schlange stehe, aber dann alle Leute nach mir durchwinken muss wenn nur ein "Card only" Automat frei wird (und das ist leider die Mehrheit). Also, sehr stressig, aber ich habe aus meinen Fehlern wie gesagt gelernt. Beim Annaehern an den Bahnhof kann ich immer schon testen, wie professionell mein Outfit des jeweiligen Tags wirkt, dort verteilen Menschen naemlich die Gratiszeitung "City A.M."..am ersten Tag hab ich sie aufgrund meiner Unkenntnis angenommen, aber die war voller Zahlen und anderer ekliger Sachen, die mich als BWL Student nicht sooo interessieren. Nun ja, wenn mir eine angeboten wird, weiss ich, dass ich aussehe, als wuerde sie mich interessieren. Das ist dann manchmal ein ganz guter Start in den Tag. :) Anschliessend mache ich eine scharfe Linkskurve am Zeitungsverteiler vorbei in Richtung Sainsburys, wo ich dann was zu Essen fuer meine Mittagspause einkaufe. Da ich wie gesagt immer sehr spaet dran bin, muss diese Entscheidung immer sehr schnell getroffen werden, etwas was mir, wie ihr wohl alle wisst, sehr schwer faellt. So laeuft es dann meist auf ein Sandwich hinaus, weil das direkt am Eingang steht und ich nicht lange ueberlegen muss, welche Sorte ich nehme, weil ich eh nur 2 von denen gerne mag. Danach spurte ich durch zur Kasse, wo ich in der Regel dann am "Self Check Out" lande und mittlerweile darin auch fast so schnell bin wie die uebliche deutsche Aldi Kassiererin. Beim Verlassen des Ladens hab ich mein Zugticket meist schon griffbereit, weil ich dann meist beim Blick auf die Uhr feststelle, dass ich noch ca. 3 Minuten Zeit hab bis mein Zug kommt. Dementsprechend setze ich dann da zum zweiten Spurt des Tages an, diesmal allerdings besteht die Herausforderung darin, eine Million Menschen grosszuegig zu umfahren und auszuweichen. Clapham Junction hat nicht umsonst den Beinamen "The busiest rail station in Britain" zu sein. Man laeuft naemlich durch einen Riesentunnel voller besagter Menschen und hofft einfach, irgendwann endlich an seinem Gleis anzukommen. In meinem Fall ist es auch noch das vorletzte, was die ganze Sache natuerlich noch viel schoener macht. Bis auf kleinere Malheurs habe ich aber meinen Zug ueberraschenderweise immer bekommen und werde dann in Egham immer von dem anderen Praktikanten zum Buero chauffiert. Danach ueberlebe ich 7,5 Stunden plus 0.5 Stunden Mittagspause mit Nichtstun, bevor dann der ganze Spass nur umgekehrt wieder losgeht. Minus dem Rennen zum Bus, plus statt Mittag eher Abendessen kaufen.
Ich weiss, das war total langweilig, aber ich hab sonst echt nicht so viel zu sagen. Vielleicht lad ich spaeter mal Fotos hoch..!